Achwad:
Diese Stadt, inmitten der Moghwa-Wüste im Schutze des Sonnenstein-
Gebirges gelegen, ist die südlichste Bastion der Menschen und deshalb
ständigen Angriffen ausgesetzt. Die Menschen dort leben der Wüste angepaßt.
Der typische Vertreter Achwads ist dunkelhäutig, hakennasig und
schnurrbärtig, und er trägt einen riesigen Turban auf dem Kopf. in Ackbah
gibt es eine besondere Religion, und die Leute sind sehr empfindlich in
Bezug auf sie. Man glaubt dort an einen Gott namens OPEC, der der Vater
aller Wüstenkinder sei, und man lebt sehr streng nach seinen Gesetzen.
Die Menschen dort verstehen sich aber auch auf weltliche Dinge, wie zum
Beispiel auf die Pferdezucht, und sie wachsen sozusagen schon auf dem
Pferderücken auf; zumindest die Männer, denn Frauen haben in der
Wüsten-Stadt nicht viel zu melden. Böse Zungen behaupten, die Männer
Ackbahs behandelten ihre Pferde besser als ihre Frauen, aber wir wollen
hier keine Vorurteile verbreiten. Man sagt ihnen aber nicht umsonst ein
kriegerisches Temperament nach, daher fehlen weder der Rüstungsmacher
noch der Waffenschmied, der die Soldaten der Stadtgarde mit ihren
blitzenden Krummsäbeln versorgt.
Es gibt ferner einen Heiler und sogar ein Magica-Geschäft in der
Stadt, wobei beide Inhaber auf Grund Ihrer Religion nur Dinge besitzen
und anbieten dürfen, mit denen nichts Böses getan werden kann.
OPECs Gesetze verbieten auch den Genuß von Alkohol, weshalb in der
Kneipe nur Saft und Milch erhältlich sind. Das typische Hirsefleisch und eine
Unterkunft werden dem müden (und zahlungskräftigen) Wanderer natürlich
auch gewährt.
Der größte Schatz Achwads, und der Grund, warum die Stadt an dieser
Stelle entstand, ist jedoch die kleine Oase, in dessen Nähe vier Brunnen
das lebenswichtige Wasser aus der Tiefe fördern.
